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Präsentation des Gebiets Omsk (Russische Föderation) in Wien – 23.09.2008

Die Präsentation des Gebiets Omsk, fand September 2008 im Hotel Courtyard Marriot der Stadt Wien statt. Zu den Organisatoren zählten die Regierung des Gebiets Omsk, die Industrie- und Handelskammer Omsk, sowie die WKO.

otchet5_1.jpgSignatur des Protokolls zur Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Regierung Gebietes Omsk und dem Ministerium der Wirtschaft und des Werkes Österreichs.

Das Treffen eröffnend, dankte Präsident M.Alijev den Gästen für Ihr Kommen und fuhr anschließend mit der Darstellung der gesellschaftspolitischen sowie sozial-ökonomischen Situation in Dagestan fort. Er betonte, dass jene grundsätzlich stabil sei und während der letzten Jahre besonders durch die Realisierung unterschiedlichster Anlageprogramme profitierte. Zudem wies er auf die Erprobtheit der Republik in Bezug auf Herausforderungen moderner Marktstrukturen, wie beispielsweise dem Banken- und Versicherungswesen, hin. Aus diesem Grund sei die Regierung Dagestans sehr erfreut, dass sich auch österreichische Baken mit weltweit hohem Bekanntheitsgrad für die Republik, welche eher einem Nischenmarkt gleicht, interessieren und in die regionale Wirtschaft investieren wollen. Hierdurch sollen insbesondere Entwicklungsprojekte, u.a. in den Bereichen Energetik, Tourismus und der Agrarindustrie, gefördert werden.

Den Vorsitz der Omsker Delegation übernahm der erste stellvertretende Vorsitzende der Regierung Gebietes Omsk Jewgenij Wdowin. Weitere Mitglieder der Regierungsdelegation waren regionalen Minister und Abgeordnete. Den Vorsitz für die Geschäftsdelegation übernahm die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Omsk Tatjana Choroschawina. Das Wirtschaftspotential der Region wurde von Top-Managern unterschiedlicher Unternehmen des Gebietes Omsk vorgestellt.
Industriefokus: Holzbe- und -verarbeitung, Landwirtschaft, Bauindustrie, Großhandel, Trikot- und Bekleidungsindustrie, Immobilienmarkt, Aus- und Weiterbildung sowie Tourismus.

Die offizielle Delegation des Gebiets Omsk wurde von dem Ausserordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Russischen Föderation in Österreich Stanislaw Osadtchiy in Wien empfangen. Im Zuge eines Treffens wurden möglichen Richtungen für eine künftige Zusammenarbeit besprochen. Der Chef der diplomatischen Mission betonte die Wichtigkeit der Wirtschaftsmission für die Entwicklung und den Ausbau russisch-österreichischer Beziehungen, insbesondere aufgrund der aktiven Teilnahme und Präsenz der Leitung regionaler Regierungen. Ausländische Investoren seien in der Regel bereit, Mittel für die regionale Wirtschaft Omsk’s, vorbehaltlich der Effektivität und Realisierbarkeit vorliegender Projekte mit minimalem Risiko, wofür Garantien seitens der Leitung des jeweiligen Territoriums» benötigt werden.

otchet5_2.jpgPräsidentin der Industrie- und Handelskammer Omsk, Tatjana Choroschawina, welche die sachlichen Verhandlungen mit der österreichischen und tschechischen Partnern leitete, unterzeichnet ebenfalls das Abkommen über die Zusammenarbeit mit der WKO.

Während des Geschäftsaufenthalts in Wien wurden die Teilnehmer der Präsentation des Gebiets Omsk von dem Vizepräsident der WKO, Dr. H.J.Schelling begrüßt. Der Minister für Wirtschaft des Gebiets Omsk, Wladislaw Hodus, informierte österreichische Geschäftskreise über die sozioökonomische Lage der Region und es wurden regionale Anlageentwürfe vorgelegt: die Entwicklung von Holzbearbeitungsverfahren, die Ausweitung und Produktionsverbesserung zur Förderung und Verarbeitung von Sapropel sowie der Bau neuer Produktionskomplexe zur Verarbeitung dessen Extrakts, der Bau des Euroasiatischen Transport-und Logistikzentrums auf dem Territorium des Omsk-Gebiets.

Derzeit zählt Österreich noch nicht zu den Haupthandelspartnern Omsk’s, aufgrund der Entwicklungen während der letzten Jahre wächst die Republik jedoch stetig zu einem der führenden Investoren heran. Im Vorjahr beliefen sich österreichische Investitionen in die Wirtschaft des Gebietes der RF beispielsweise auf 20 Mio. US-Dollar. Der Chef der Omsker Delegation Jewgenij Wdowin bemerkte hierzu: «Hauptziel der Präsentation in Österreich ist die Ausweitung des Wissens in Europa bezüglich der Region Omsk sowie die Bestimmung weiterer Perspektiven für eine Zusammenarbeit und die Beschleunigung der Annäherungsprozesse seitens der Unternehmer beider Länder. Daher war die Präsentation der Region in Österreich seit langem Teil der Entwicklungspläne für die außenwirtschaftliche Zusammenarbeit des Gebietes Omsk. Die Republik Österreich ist ein Land standfester Wirtschaft, welche durch fortgeschrittene Technologien und Innovationen gekennzeichnet ist, und neue Kooperationsfelder schafft.»

Zum Abschluss der Arbeiten, wurde durch die Regierung Omsk und das Wirtschaftsministerium der Republik Österreich ein Protokoll zur Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit unterschrieben. Die Industrie- und Handelskammer Omsk fixierte das neue Niveau der Beziehungen mit der WKO in Form eines Abkommens über Kongress-, Ausstellungs- und Ausbildungstätigkeiten zur Zusammenarbeit mit dem Ziel der Schaffung beidseitiger informativer Wechselwirkungen, sowie zur Entwicklung der Handels-, Wirtschafts-, Kultur- und Wissenschaftsverbindungen.

«Durch die Verwirklichung der Veranstaltung in Österreich wurde ein weiterer Schritt zur in Richtung produktiver Zusammenarbeit mit europäischen Staaten unternommen. Das Abkommen, welches zwischen den Omsker und österreichischen Kammern geschlossen wurde, dient nunmehr als neues Instrument, welches den Unternehmern beider Seiten «grünes Licht gibt.», - verkündete die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Omsk Tatjana Choroschawina.

Des Weiteren wurden führende österreichische Betriebe von den Unternehmensvertretern der Omsker Wirtschaft, wie das Ziegelwerk s «WIENERBERGER» besucht. Die ausländischen Gäste wurden in technologische Prozesse und unterschiedliche Produktionssortimente eingeführt und es wurden Möglichkeiten zur Eröffnung eines russisch-österreichischen Ziegelwerks in Omsk besprochen.

otchet5_3.jpgDas kulturelle Potential der Region wurde durch schöpferische Kollektive der Region Onsk vorgestellt, wodurch Künstler wie Omsker Maler und Mikrominiaturist Anatolij Konenko gefördert wurden.

Zu den Verhandlungen in Form einer Kontaktbörse im Zuge der Präsentation erschienen mehr als 50 österreichische Unternehmer, infolgederer mehr als 90 Geschäftstreffen in die Wege geleitet wurden, wovon 40% realistische Perspektiven für aktive Zusammenarbeit bieten.

Die Außenhandelsverbindungen Gebietes Omsk mit Österreich knüpfen nun an einstige Traditionen an. 1999 wurde Omsk erstmals von einer österreichischen Handelsdelegation besucht. Im Laufe der Verhandlungen kamen mehr als 400 Omsker Betriebe in direkten Kontakt mit Handels- und Wirtschaftsorgane der Republik Österreich. 2007 belief sich der Warenumsatz zwischen Omsk und Österreich auf $2,1 Mio., hiervon entfallen $0,13Mio auf den Export und $2,06 Mio beziehen sich auf Importgeschäfte. Im Export dominieren Holzerzeugnisse und Waren aus regionaler Produktion, während der Import hauptsächlich die Reisebranche, Landmaschinentechnik und elektronische Einrichtungen umfasst. In der Regel bevorzugen österreichische Investoren unterschiedliche Produktionsbereiche sowie Transport- und Infrastrukturprojekte in Omsk.

Heutzutage zählt das Gebiet Omsk zu den entwickelten Industrie- und Landwirtschaftsregionen, in dessen Industriekomplex bis zu 25 % der Grundbestände konzentriert sind und ein Viertel der gesamten Bevölkerung beschäftigt ist. Zu den wesentlichen Wirtschaftsclustern der Region zählen Erdölchemie, Maschinenbau und die Lebensmittelindustrie. Das Gebiet Omsk ist aktiver Teilnehmer an außenwirtschaftlichen Betätigungen und handelt mit 78 Ländern weltweit. Zu den zehn grüßten Handelspartnern zählen Kasachstan, Weißrussland, Kirgisien, Usbekistan, die Ukraine, China, Deutschland, Ungarn, Kanada und die Slowakei.

Export: Chemieindustrie, Kautschuk, Maschinenbau, Einrichtungs- und Fahrzeugindustrie, Lebensmittelindustrie und landwirtschaftliche Rohstoffe.

Import: Maschinen, Einrichtungs- und Fahrzeugindustrie, Lebensmittelindustrie, landwirtschaftliche Rohstoffe und Brennstoffwaren.

Der Außenhandelssaldo war während der letzten Jahre konstant und positiv.


Die Regierung des Gebiets Omsk sowie die Industrie- und Handelskammer Omsk möchten abschließend Ihre Dankbarkeit gegenüber der WKO und der «Progress Handels GmbH» für Ihre Gastfreundschaft und das hohe Niveau in allen Organisationsbereichen zum Ausdruck bringen.

Das Material wurde vom Presseamt der Industrie- und Handelskammer Omsk vorbereitet

Russland, Omsk, Herzen Straße, 51/53, Telefon: +7 (3812) 25-43-5
E-mail: omsktpp@gmail.com, Web: www.omsktpp.ru