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Die Internationale Konferenz, die von Internationale Gewerkschafter-Allianz «Chrysotile» veranstaltet wird 7.05.2014

7.05.2014

otchet22.1.JPG Die Internationale Konferenz, die von Building and Wood Worker's International (BWI) veranstaltet wird, findet in Wien vom 6. bis 7. Mai 2014 statt. Auf der Konferenz werden alle Fragen und Probleme erörtert, die sich aus Verwendung und Produktion asbesthaltiger Materialien ergeben. Von den Sprechern europäischer und einiger internationaler Gewerkschaften wird gegenüber der Chrysotile-Asbest-Branche die Praxis doppelter Standards angewendet. Obwohl keine überzeugenden wissenschaftlichen Beweise für Chrysotile-Gefahr vorliegen, setzen sie sich über die Meinung der Arbeiter in den Betrieben der Chrysotile-Branche hinweg, deren Interessen sie zu vertreten haben. Es ist erstaunlich, dass BWI angesichts des Schicksals zehntausender Beschäftigter, darunter auch der Gewerkschaftsmitglieder, den Vertretern der Chrysotile-Branche überhaupt nicht zuhören will.

otchet22.2.JPG Die Internationale Gewerkschafter-Allianz «Chrysotile» (Ihr gehören immerhin mehr als 40 Gewerkschaftsorganisationen in den Bau- und Baustoffindustriebetrieben Russlands und anderer GUS-Staaten an) verfügt über Informationen darüber, dass Konferenzveranstalter der Gewerkschaft der Bauarbeiter Russlands und einigen anderen, mit BWI affilierten Organisationen die Teilnahme an ihrer Konferenz verweigert haben.

Als Reaktion auf die Handlungen von BWI wird von der Allianz eine internationale Arbeitssitzung der Gewerkschaftsorganisationen der Chrysotile-Branche in Wien einberufen. An der Sitzung werden Vertreter der Gewerkschaftsorganisationen und -vereinigungen aus Russland, Kanada, Mexiko, Brasilien, Indien, Kasachstan teilnehmen. Auf der Tagesordnung der Sitzungen stehen Maßnahmen zum Widerstand gegen globale, wissenschaftlich unbegründete Antiasbest-Kampagne, die von den Herstellern alternativer, angeblich sicherer Materialien und von anderen Interessentengruppen weltweit geführt wird.

otchet22.3.JPG Die Allianz wurde von den Gewerkschaften gebildet, um einer breit angelegten Asbest-Kampagne Paroli zu bieten. Sie wird europaweit geführt, um ein vollständiges Chrysotile-Asbest-Verbot durchzusetzen. Alle von den Allianz-Vertretern angeführten Behauptungen und Tatsachen stützen sich auf langjährige praktische Chrysotile-Verwendung, auf wissenschaftliche Ergebnisse der Chrysotile-Forschung sowie auf Standpunkte nationaler Bau-Gewerkschaften. Wir sind mit der Meinung von BWI über das Verbot aller Asbest-Sorten nicht einverstanden. Wir sind der Ansicht, dass heutzutage der Ansatz von WHO zur Lösung dieser Frage weitestgehend konstruktiv ist. Denn im auf der 60. Sitzung der Weltgesundheitsversammlung angenommenen Dokument heißt es im «Globalen Aktionsplan zum Gesundheitsschutz der Werktätigen in den Jahren 2008-2017», Punkt 10 (WHA 60.26 vom 23. Mai 2007): «… In ihre (WHO) Tätigkeit werden globale Kampagnen mit dem Zweck involviert, asbestbedingte Krankheiten zu liquidieren, wobei differenzierte Sichtweisen bei der Regulierung diverser Asbestformen berücksichtigt werden, die den international geltenden rechtlichen Dokumenten sowie aktuellen Informationen zur Durchführung effektiver Maßnahmen entsprechen, …».